Die Focke-Wulf Fw 200 war das erste moderne Langstreckenflugzeug der Welt, später erhielt die militärische Version von Churchill den Beinamen Geißel des Atlantiks. Die kaiserliche japanische Marine bestellte 1939 eine Aufklärerversion der zivilen Fw 200, die aber nicht mehr ausgeliefert wurde, stattdessen bildeten diese Maschinen die Grundlage für das neu aufgestellte Kampfgeschwader 40 (KG 40). Mit der Fw 200C-4 entstand schließlich 1942 die meistgebaute Fw 200. Sie wurde sowohl als Fernaufklärer als auch als Bomber gegen Schiffsziele eingesetzt. Eine der wichtigsten Aufgaben der Fw 200 war das Aufspüren von Konvois und die Weitergabe der für einen Angriff nötigen Informationen an die deutschen U-Boote. Dazu wurden die meisten Fw 200 mit einem Schiffs-Suchradar vom Typ FuG 200 Hohentwiel ausgerüstet, erkennbar an charakteristischen Antennen am Bug. Inzwischen hatte man bei Henschel eine ferngesteuerte Lenkbombe entwickelt, die als Hs 293 in Serie ging und mit einem 500kg-Sprengkopf eine Geschwindigkeit von etwa 800 km/h erreichte. Neben anderen Flugzeugtypen wurde auch die Fw 200 zum Trägerflugzeug umgebaut und mit Fw 200C-5/FK bezeichnet. Die letzte Serienversion der Fw 200 war die Baureihe C-8, von der jedoch vom Herbst 1943 bis Anfang 1944 nur noch wenige Exemplare gebaut wurden. Insgesamt wurden etwa 275 Maschinen der verschiedenen Versionen der Fw 200 gebaut.
Viele Details und ein Super-Abziehbild mit 3 Versionen der deutschen Luftwaffe
Angaben zum Original:Typbeschreibung: Langstreckenflugzeug
Baujahr/Zeitraum: 1938
Herkunft: D
Antriebsleistung: 4 x 735 kW
Geschwindigkeit: 285 km/h
Angaben zum Modell:Einzelteile: 240
Länge: 328 mm
Spannweite: 453 mm
Skill-Level: 5
Maßstab: 1:72
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